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Dienstag, 3. Oktober 2017

Sanus AG: - Berliner Speckgürtel legt weiter zu: Immer mehr Menschen weichen ins Umland aus


                                                 Q: Wikipedia, Jorgens, CC BY-SA 3.0

In Berlins Innenstadt wird es immer enger: Mehr als eine Viertel Million Menschen strömte in den fünf Jahren von 2011 bis 2016 in die Stadt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg in der vergangenen Woche mitteilte. Ein Trend, der sich weiterhin fortsetzen und sogar verstärken wird, davon gehen sämtliche Prognosen aus. Die Baugenehmigungszahlen halten schon lange nicht mehr Schritt mit dem Bedarf, im ersten Quartal 2017 sind sie sogar zurückgegangen. Branchenkenner werfen der rot-rot-grünen Politik vor, ein schlechtes Klima für den privaten Wohnungsbau zu erzeugen.

Damit rücke das Ziel, bis 2030 194.000 zusätzliche Wohnungen zu schaffen, schlichtweg in unerreichbare Ferne. Denn, auch da sind sich die Experten einige, ohne private Entwickler wird es unmöglich, den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. 

Die Folge: Wohnungen werden knapper und damit natürlich auch teurer, so dass immer mehr Menschen, vornehmlich Familien und Senioren, in das Berliner Umland ausweichen. Dort ist der Baugrund nicht nur ungleich günstiger, die Gemeinden und Regionen haben die Gunst der Stunde erkannt. Die Argumente für ein Wohnen im Berliner Umland sind nicht von der Hand zu weisen: Leben im Grünen, weniger Verkehr und Lärm, die Hauptstadt direkt vor der Tür – von den bezahlbaren Preisen ganz zu schweigen. Städte wie Großbeeren, Wustermark oder Schwante sind idyllisch, verfügen über eine gute Infrastruktur und sind verkehrstechnisch gut erreichbar. Ein wichtiger Faktor, denn wenn die Anbindung funktioniert, sind Brandenburgs Städte eine echte Alternative zum Wohnen in Berlin.

„Solche Ausweichbewegungen ins Umland sind nicht die Reaktion auf die kooperative Baulandentwicklung oder den Mangel an Bauland. Der Grund ist das rapide Wachstum der Berliner Bevölkerung, dem die Bautätigkeit nicht hinterher kommt“, so Siegfried Nehls, Vorstand der SANUS AG. „Berlin verfügt über ausreichend Bauflächen.“

Tatsächlich gehen Schätzungen von genügend Flächen für etwa 300.000 Wohnungen aus. Das Potenzial muss eben auch genutzt werden. „Bauen ist langwierig! Um auf den rapide gestiegenen Bedarf zu reagieren, braucht es seine Zeit“, sagt Nehls. „Die Bauwirtschaft hat in den vergangenen Jahren viel vollbracht. Die SANUS AG hat seit 1996 über 5.000 Wohneinheiten realisiert und einen Mangel an Bauflächen sehe ich in Berlin nicht. Daher  bin ich zuversichtlich, dass sich die Unternehmen auch in Zukunft gemeinsam mit der Politik und den Menschen der Herausforderung stellen werden.“

Letztlich ist es immer eine persönliche Entscheidung – nicht jeder will mitten in einer Metropole leben. Berlin wird nicht umhin kommen, zusätzlichen Wohnraum in der Innenstadt zu entwickeln. Und doch wird das Leben im Umland für viele eine Alternative sein -  nicht nur wegen der günstigeren Preise. Schließlich profitiert die Metropole von einem vitalen Umfeld - und dieses hat wiederum die Großstadt direkt vor der Tür.

Ein solches Verhältnis kann symbiotisch sein, wenn die Zusammenarbeit stimmt. Die Stimmen, die eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg fordern, werden daher immer lauter. „Berlin und Brandenburg können die Zukunft nur gemeinsam bewältigen. Das betrifft vor allem die Flächen- und Verkehrsplanung, die besser aufeinander abgestimmt werden müssen.

Der Ausbau des Nahverkehr hat oberste Priorität“, so das Statement des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.


Freitag, 12. Mai 2017

SANUS AG Jeder will eine Immobilie-droht eine Überhitzung des Immobilienmarktes in Deutschland?

Sanus AG: Jeder will eine Immobilie-droht eine Überhitzung des Immobilienmarktes in Deutschland? 

Wie riskant sind deutsche Immobilien? Die Geschichte der Immobilienblase geht auf das siebte Jahrhundert vor Christus zurück. König Midas, der im heutigen Anatolien herrschte, war vor allem für seinen Reichtum bekannt. Midas wollte noch reicher werden, doch damals waren Silber und Gold noch knapp. Aus diesem Grund ließ er den Metallgehalt der Silber- und Goldmünzen reduzieren. Es kam zu einer Geldflut auf den Märkten Anatoliens. Plötzlich waren die Bürger vermögend, kauften Landhäuser und interessierten sich für Villen.

Die Immobilienpreise schossen in die Höhe, stürzten dann aber wieder ab, nachdem der Münzbetrug aufgedeckt wurde. Ein Szenario, das demnächst auch in Deutschland möglich wäre: Die Deutschen entscheiden sich seit Jahren für günstige Finanzierungen, kaufen Immobilien und verwirklichen sich so ihren Traum von den eigenen vier Wänden. Es ist keine Überraschung, dass die Immobilienpreise immer weiter nach oben klettern - schlussendlich bestimmt die Nachfrage auch den Preis. Platzt tatsächlich die Blase, sodass es zu einer Preiskorrektur der Immobilien kommt, könnten plötzlich viele Deutsche ein Objekt besitzen, das nur noch einen Bruchteil wert ist.

Sanus AG: Ist Draghi der neue König Midas? 

Für viele Menschen ist Mario Draghi der neue König Midas. Viele Kritiker sind der Meinung, Draghi würd dieselben Fehler wie König Midas machen. Der Chef der EZB habe die Geldmengen zu stark ausgeweitet, wobei die historisch niedrigen Zinsen dazu führten, dass immer mehr Menschen eine Finanzierung aufgenommen haben, sodass die Immobilienblase immer größer wurde.

Schon seit geraumer Zeit befassen sich Anleger und Ökonomen mit der Frage, wie hoch die Gefahr einer platzenden Immobilienblase ist. Die Zahlen zeigen, dass die Zeiten der steigenden Preise - wie etwa in Hamburg, Köln oder München - zwar aktuell vorbei sind, jedoch noch längst keine Entwarnung gegeben werden kann. Schlussendlich könnten die Immobilienpreise - selbst nach einer wochen- oder monatelangen Stagnation - plötzlich wieder in die Höhe schießen.

Ist die Preisstabilität nur von kurzer Dauer oder kommt es zu einem neuerlichen Preisanstieg? Konnte die Explosion der Immobilienblase noch verhindert werden? Die Experten sind sich unsicher; viele sind auch der Meinung, es sei die Ruhe vor dem Sturm eingetreten. Es stellt sich daher nicht mehr die Frage, ob die Blase platzt - es stellt sich vielmehr die Frage, wann sie endlich platzen wird.

Sanus AG: Befindet sich Deutschland in einer Immobilienblase? 

Es ist bekannt, dass die Kaufpreise in München, Köln und Hamburg überzogen sind. In München kosten Immobilien um rund 75 Prozent zu viel. Viele Experten sind sich sicher, dass das Limit bereits erreicht wurde - auch deshalb, da die Mieten den Kaufpreisen nachhinken. Seit rund fünf Jahren steigen die Kaufpreise immer stärker - während die Mietpreise in den letzten 10 Jahren um rund 29 Prozent gestiegen sind, stiegen die Preise für Neubauten um bis zu 63 Prozent. Es wird heute also nur eine Immobilie gekauft, damit sie morgen wieder teuer verkauft werden kann. Natürlich sind derartige Entwicklungen bereits für viele Kritiker die ersten Hinweise, dass sich Deutschland bereits in einer Immobilienblase befindet.

Sanus AG: An welchen Charaktereigenschaften erkennt man eine Immobilienblase? 

Dabei verweisen die Kritiker immer auf die sechs Kriterien einer Immobilienblase: 

 - Die Kaufpreise steigen schneller als die Mietpreise
 - Kaufpreise, die auf einem sehr hohen Niveau sind, steigen weiter
 - Zu Beginn gelten die Preise nur für Top-Lagen; später auch im ländlichen   Bereich
 - Für Kredite werden Zinssätze von unter 3 Prozent gewährt
 - Die Tilgungsraten befinden sich unter 4 Prozent

Immer mehr Immobilien werden über Fremdfinanzierungen erworben Kriterien, die in Deutschland bereits allesamt erfüllt sind. Vor allem sei es die klaffende Lücke zwischen den Miet- und Kaufpreisen, die für viele Experten der Beweis sei, dass sich das Land in einer unkontrollierbaren Immobilienblase befinde. Während die Mieten zwischen 2007 und 2016 um rund 29 Prozent gestiegen sind, kletterten die Preise für Bestandsimmobilien und Neubauten um 59 Prozent bzw. 63 Prozent.

Sanus AG: Muss vom Immobilienkauf abgeraten werden? 

Bevor man sich für einen Immobilienkauf entscheidet, sollten natürlich auch ein paar Faktoren berücksichtigt werden: In welcher Region befindet sich das Objekt, in welchem Zustand ist die Immobilie und ist der Preis auch tatsächlich gerechtfertigt? Sollte besser eine Wohnung in der Kölner Innenstadt oder doch lieber am Rande der Stadt gekauft werden? Interessiert sich der heutige Verbraucher für eine Wohnung oder ein Haus, sollte er natürlich die aktuelle Marktsituation analysieren. Auch wenn die Ökonomen und Experten vor der Immobilienblase warnen, sind steigende Preise kein tatsächlicher Hinweis, dass sich der Immobilienmarkt in eine extrem gefährliche Richtung bewegt.

Vielmehr ist es die Relation zur Lohn- und Mietentwicklung. In Deutschland steigen die Gehälter und Mieten kontinuierlich; der deutsche Haushalt muss zwischen 15 und 30 Prozent des Nettoeinkommens für Mietzahlungen aufwenden. Das bedeutet, dass in weiten Teilen keine Immobilienblase befürchtet werden muss. Entscheidet sich der Anleger hingegen für eine Wohnung in München, muss er rund 7.000 Euro für einen Quadratmeter bezahlen. Das sind - bei einer durchschnittlichen Wohnung mit 80 m² - 560.000 Euro!

Sanus AG: Warum sich immer mehr Deutsche für Immobilien am Stadtrand interessieren 

Des Weiteren klagen immer mehr Menschen, dass in Deutschland viel zu wenig gebaut wird. Das ist auch richtig - vor allem in Städten gibt es kaum neue Wohnungen, wobei in ländlichen Regionen sehr wohl darauf geachtet wird, dass immer mehr neue Häuser und Wohnungen errichtet werden. Dabei handelt es sich um günstigere Objekte, wobei die Preise - das zeigen die Zahlen der letzten Jahre - extrem gestiegen sind. Da sich der Deutsche kaum noch ein Objekt in einer Großstadt leisten kann, entscheidet er sich für eine Immobilie am Stadtrand oder direkt auf dem Land. Es kommt auch hier, aufgrund der steigenden Nachfrage, zu immer höheren Preisen.

Sanus AG: Wiederholt sich die Geschichte? 

 Befindet sich der deutsche Immobilienmarkt vor einer Krise? Viele Experten verweisen gerne auf die USA. Vor zehn Jahren sorgte die lockere Kreditvergabe für das absolute Chaos: Viele Menschen haben sich für ein Haus oder eine Wohnung entschieden, wobei sie sich das gekaufte Objekt gar nicht leisten konnten. In weiterer Folge kam es zu einer Blase, die eine hohe Oberflächenspannung hatte, jedoch keinen Inhalt vorweisen konnte. Es kam zur Explosion und zu fallenden Immobilienpreise. Am Ende hatten die Amerikaner Häuser, für die hohe Kredite bedient werden mussten, jedoch keinen Wert hatten. Platzt die Blase, fallen die Immobilienpreise, sodass die Anleger Objekte haben, die nur noch einen Bruchteil wert sind. Ein Szenario, das sehr wohl auch in Deutschland möglich ist.

Dienstag, 9. Mai 2017

Drei Fragen an...Asli Özel (31), Acquisition and Transaction Manager der SANUS AG

Asli Özel (31) ist seit Frühjahr 2016 Mitglied der SANUS-Unternehmensgruppe und ist die verantwortliche Ansprechpartnerin für die Akquisition von Grundstücken und Gebäuden im Berliner Stadtgebiet und Potsdam.


1. Wie sind Sie in die Immobilienbranche gekommen? Schon während meiner Ausbildung zur Immobilienkauffrau setzte ich meinen Schwerpunkt auf die Vermarktung und den Verkauf von Wohnimmobilien und arbeitete selbständig als Immobilienmaklerin. Nach meiner Ausbildung war ich zunächst einige Zeit bei einer Immobilienverwaltung tätig und habe anschließend bei namhaften Immobilienunternehmen viele Erfahrungen in den Bereichen Verkauf und Wertermittlung sammeln können. Als sich dann die Möglichkeit bot, für die SANUS AG tätig zu werden, habe ich nicht gezögert.

2. Was sind die Besonderheiten der SANUS AG als Arbeitgeber? Die SANUS AG hat ein unglaubliches Gespür für Lagen mit Potenzial. Berlin ist ein sehr dynamischer Standort, der einen solchen Instinkt auch fordert. Die SANUS AG hat ein breitgefächertes und sehr interessantes Portfolio und ist nicht nur auf die Entwicklung von Neubauten, sondern ganz besonders auch auf die Erhaltung und Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden spezialisiert. Das führt zu einer Abwechslung und Vielfältigkeit der Aufgaben, was für mich sehr wichtig ist. Außerdem verfügt die SANUS AG über ein tolles und kompetentes Team, in das man sich gerne einfügt.

3. Was sind Ihre Aufgaben bei der SANUS AG? Zunächst befasse ich mich mit der selbständigen Suche nach geeigneten Standorten und passenden Projekten für die SANUS AG. Anschließend gilt es Angebote zu prüfen und vor allem Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchzuführen. Das ist alles Teil des Entscheidungsprozesses, welche der Objekte zur Aufnahme in das Portfolio der SANUS AG geeignet sind.